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Die telefonische Kaltakquise ist gesetzlich geregelt und in vielen Fällen zum Nutzen des angesprochenen Unternehmens. Hier sei nochmals auf die Broschüre der Rechtsanwälte Päserl .Reif & Seifried verwiesen. Ausnahmen bilden natürlich auch hier typische Angebote zu Viagra, Fahnenstange oder ähnlichem.

 

Trotzdem sollten Sie sich, wenn Sie derzeit im Telefonmarketing tätig sind, darüber intensive Gedanken machen wen und warum sie eigentlich anrufen.

 

Geschäftsführung

Viele Unternehmen sind der Meinung, dass sie ihr Produkt oder Dienstleistungen unbedingt in der Geschäftsführung eines Unternehmens positionieren müssen.. Sie gehen dabei davon aus, das letztendlich die Kaufentscheidung immer in der Geschäftsführung liegt und ihnen Schaden entstehen würde, falls sie nicht schon direkt am Anfang über die Geschäftsführung ihr Angebot platzieren würden.

 

„Executive Selling“ ist eine Vertriebsdomäne für sich und soll deshalb auch hier nicht im Detail behandelt werden. Entscheidend sollte jedoch immer sein, dass Sie den Werten des Ansprechpartners und nicht Ihren eigenen gerecht werden. In einem plakativen Beispiel, wird ein Geschäftsführer kaum Interesse an der Entscheidung für die Beschaffung von Toilettenpapier haben, jedoch bei Entscheidungen mit gravierendem Einfluß auf das Unternehmensergebnis. Je anch Unternehmen sprechen wir hier schnell von Zahlen im 7stelligen Bereich oder höher. Wenn Ihr Angebot also diesem Wertesystem entspricht, sollte durchaus die Geschäftsführung anrufen.

 

Mittelmanagement

Auch hier gilt das Gesetz „der Werte des entsprechenden Ansprechpartners“. Das derzeit wohl am meisten, durch telefonische Kaltakquise, belastete Mittelmanagement sind wohl die IT-Leiter der Unternehmen. In den letzten 10 Jahren sind die Anbieter von IT-Produkten und Dienstleistungen stärker gestiegen,, als der eigentliche Marktbedarf es verlangen würde. Das Ergebnis ist, dass viele Hersteller oder Dienstleister nun im so genannten „me too“-Segment platziert sind und durch den entsprechenden Marktdruck auch telefonischen „Druck“ auf die möglichen Entscheider in den Unternehmen ausüben.

 

Aus einem solchen oder ähnlichen Grund, sollten Sie sich durchaus intensive Gedanken über den passenden fachlichen Ansprechpartner im Zielunternehmen machen. Oftmals ist es in der telefonischen Kaltakquise sinnvoller, im ersten Schritt, mit dem geeigneten fachlichen Ansprechpartner Kontakt aufzunehmen, da dessen Werte eher Ihrem Angebot entsprechen und er möglicherweise noch nicht durch eine Überflutung telefonischer Akquise übermäßig belastet ist.

Das Thema Optimierung von PPC-Online-Advertising füllt diverse Bücher und ändert sich stetig. Trotzdem stellen wir immer wieder fest, dass die einfachsten Regeln nicht beachtete werden.

Competitive Keywords

Die meisten Unternehmen benutzen automatisch die gleichen Keywords wie ihr Mitbewerb (Competitive Keywords). Dies bedeutet zwar, dass sie öfter angezeigt und möglicherweise aufgerufen werden (Quantität). bedeutet jedoch nicht das hierdurch auch Erfolg erzielt wird (Qualität).

Jemand sucht nach "Vertriebsunterstützung", sucht dies jedoch im Gebiet B2C.  Er findet Ihre Seite über Google Adwords, stellt fest das Sie im B2B-Segment tätig sind und verlässt sofort wieder Ihre Seite. Das Competitve Keyword "Vertriebsunterstützung" hat Sie nun Geld gekostet, jedoch ohne jeglichen Wert zu erzielen.

Falls Sie die Besuche Ihrer Webseite kontinuierlich analysieren, werden Sie feststellen, dass Sie sehr viele Geld (PPC) für vergleichbar wenig Erfolg (Leads,Umsatz,...) ausgeben.

Long Tail Keywords

Dieser Begriff steht für lange Suchbegriffe mit mehreren Wörtern. Um das obige Beispiel zu verwenden, wäer es z.B. "B2B Vertriebsunterstützung" oder sogar "B2B Vertriebsunterstützung IT". Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Interessent auf Ihrer Seite "wiederfindet" und zum Lead oder sogar Kunden wird, ist entsprechend höher.

Durch die Verwendung qualitativ höherwertiger Long Tail Keywords, können Sie Ihre Lead-Quantität stark erhöhen und bis zu 90% Ihrer PPC-Kosten einsparen.

 

 

 

Aktuelle Statistiken aus den USA über die Altersverteilung bei der Nutzung von Social Media Services. der für das B2B-Segment wichtige Bereich der Nutzer im Alter zwischen 35-64 Jahren (Entscheider) ist bei auch in Deutschland etablierten Services, wie Facebook und Twitter, weitaus größer als vermutet.

 

CSO Insights hat ein neues interessantes eBook über das Thema Sales Management, mit einem Schwerpunkt auf Effizienz, in den USA veröffentlicht. Hier der Link und viel Spaß beim lesen.

Laut Hitwise ist Facebook der derzeit am schnellsten wachsende News-Lieferant der Welt. Während Google's News derzeit um rund 1,35 % pro Monat wächst, nimmt der Bestand an News-Content bei Facebook um rund 3,5 % zu.

 

Es ist ein durchaus normaler und menschlicher Faktor sein Eigeninteresse vor das Interesse des Unternehmens zu stellen. Auf den ersten Blick eine durchaus Negative und für viele eine unakzeptable Vorgehensweise. Man muss sich aber durchaus der Realität stellen.

In den USA wurde durch einen Artikel eines ehemaligen Microsoftmitarbeiters (Dick Brass) in der New York Times, der dort zwar schon vor sechs Jahren ausgeschieden ist, aber im Status eines Vice-President war, eine sehr intensive Diskussion über Microsoft im speziellen, aber auch über die Moral und Ethik von leitenden Mitarbeitern in größeren Hightechunternehmen, gestartet. Die Wogen schlagen derzeit sehr hoch, obwohl die Inhalte Insidern schon seit Jahrzehnten bekannt sind.

Inhaltlich ging es um das Problem, dass viele und größere Unternehmen haben, dass Innovationen einzelner Mitarbeiter oder kleiner Gruppen, durch Eigeninteresse leitender Mitarbeiter unterdrückt werden. In diesem speziellen Falle die Aussage eines Vice-President eines speziellen Bereiches,  nur dann eine neue Innovation (Cleartype) zuzulassen, wenn sie aus seinem Bereich käme, beziehungsweise ihm persönlich gutgeschrieben würde.

Natürlich ist dies grundsätzlich eine Vorgehensweise gegen das Unternehmen und seine Interessen. Die Realität, und nicht nur bei Microsoft, sondern auch bei sehr vielen anderen Unternehmen, ist durchaus eine andere. Dieses Beispiel aus dem Microsoft Umfeld entspricht persönlicher langjähriger Kenntnis aus anderen internationalen Konzernen im Hightech-Bereich. Es ist durchaus bei großen Unternehmen gang und gäbe, dass der leitende Mitarbeiter das persönliche Interesse vor das des Unternehmens gestellt wird.

Man muss sich bewusst sein, das große Unternehmen politischer sind als die Politik selbst!

„Um in Microsoft erfolgreich zu sein, muss man mehr Mitarbeiter zugeordnet haben, als alle anderen“ Mary-Jo Foley, ZDNet „All about Microsoft“.

Dieser gerade in den USA stattfindende“ Sturm im Wasserglas“, bewirkt bei Insidern mehr ein schwaches schmunzeln als großartige Entrüstung. Die über Jahrzehnte entstandene Resignation überwiegt hier. Die oben getroffenen Aussagen treffen auf fast jedes Großunternehmen in diesem Bereich zu.

Was kann man daraus lernen?

Als Unternehmensführung sollte man sich der menschlichen Natur, auch im eigenen leitenden Angestelltenbereich, absolut bewusst sein und durch eine kontinuierliche Überwachung, ob leitende Angestellte im Eigeninteresse oder im Interesse des Unternehmens agieren, einer solchen Situation vorzubeugen. Dass dies in der Realität absolut schwierig ist, ist jedem, der in einer vergleichbaren Situation war, bewusst.

Man sollte die Zielvorgaben für leitende Mitarbeiter überdenken. Wer eine Firmenkultur des Egoismus fördert, da er meint, dass nur durch Egoismus entsprechender Erfolg erzielt werden kann, darf sich nicht wundern, dass dieser Egoismus irgendwann auf ihn als Unternehmen negativ zurückfällt. Wir haben zwar seit Jahrzehnten in Personalgesprächen und Einstellungsgesprächen immer wieder das geäußerte Verlangen nach Teamfähigkeit, setzen aber unsere Zielvorgaben leitender Angestellter so an, dass diese nur äußerst egoistisch vorgehen müssen, um erfolgreich zu sein. Hier klafft ein durchaus deutlich eine Lücke zwischen Realität und Theorie.

Op-Ed Contributor - Microsoft’s Creative Destruction - NYTimes.com http://nyti.ms/cHfQNb
Die Wichtigkeit von regionalen Märkten und gezielter Forschung

Forschung ist wichtig. Besonders im Bereich der Hochtechnologie und Automatisierung bildet der Bereich Forschung die Basis für den zukünftigen Erfolg. Betrachtet man viele Unternehmen, so wird Forschung leicht als unnötig und nur als Kosten produzierend empfunden. In Wirklichkeit bildet sie eben die Basis für die Zukunft. Jedes Unternehmen, auch das kleinste, sollte gezielt in die Zukunft blicken um diese nicht zu verpassen.

Mam sollte sich hier ein Unternehmen für Hewlett-Packard als Beispiel nehmen. Hewlett-Packard hat seine Forschung grundsätzlich in drei Bereiche unterteilt-langfristig, mittelfristig, kurzfristig.
Die langfristige Forschung ist angelegt auf rund 10-15 Jahre ohne Bezug auf Produkte und Lösungen des Unternehmens und macht etwa ein Drittel des Gesamtpakets aus. Ein weiteres Drittel wird in die Produktweiterentwicklung mit einem Zeithorizont von 16-18 Monaten investiert. Das letzte Drittel wird in einem Bereich mit einem Zeithorizont von rund 3-5 Jahren investiert. In diesem Bereich geht es um neue Innovationen die Sprachbezug zur aktuellen Unternehmensstrategie hat, jedoch nicht bezogen ist.

Hewlett-Packard hat gezielt seine Forschung auf sieben Standorte weltweit verteilt. Dies hat nichts mit der Möglichkeit von Personalkosteneinsparung zu tun, sondern ausschließlich mit dem Ziel der Marktnähe zu entsprechenden regionalen Märkten. Deshalb ist zum Beispiel das Forschungszentrum in Indien nicht unter die Kostenaspekten zu sehen, sondern in der Strategie einen Milliardenmarkt mit geeigneten Produkten zu versorgen. 
Dies belegt die eigenen Erfahrung der letzten 25 Jahre, dass die Fokussierung von Vertrieb und Marketing auf Regionalmärkte unabdingbar ist und nicht nur eine Marketingsaussage sein sollte. Die oftmals beschworene Kundennähe nur als Marketingsaussage zu betrachten, hat gerade für amerikanische Unternehmen zu vielen Problemen deutsche Markt gesorgt.

Der Unterschied eines Regionalmarktes zu einem anderen lässt sich sehr gut am Beispiel von Indien darstellen. Im Gegensatz zu Europa oder den USA haben 70 % der derzeit 1 Milliarde Inder ein Mobiltelefon, jedoch nur rund 5 % einen PC. Würde man in einem solchen Markt mit amerikanischen oder europäischen Vorstellungen agieren, so würde man am Bedarf des Marktes vorbei gehen. Als positives Beispiel entwickelt das indische Forschungszentrum von Hewlett-Packard derzeit ein neues Mobiltelefon, das Funktionalitäten eines Telefons und eines PCs mit Cloud Computing verbindet.

Mehr Informationen bei McKinsey Quarterly im Interview mit dem Hewlett-Packard VP R&D Prith Banerjee 
http://bit.ly/cf1Ajc
Jedes Unternehmen sollte regelmäßig seine Online-Marketing Aktivitäten nicht nur überdenken, sondern auch aktiv über Arbeiten und erweitern.

Deshalb hier eine Art Aktivitätsliste, wir regelmäßig auftretende Aktionen im Bereich  Online-Marketing:

Wöchentlich:

  • Überprüfen sie alle ihre Online-Marketingkampagnen Pay-per-Click (PPC), Search Engine Optimisation (SEO) oder E-Mail Newsletter-Kampagnen auf Effektivität oder möglicherweise fehlende oder gebrochene Weblinks.
  • Überprüfen sie alle Leads auf ihren Bearbeitungsstatus und stellen Sie sicher, dass alle entweder im Marketing (Lead Nurturing) oder im Vertrieb aktiv gearbeitet werden.
  • Schauen Sie sich alle liegt an den noch nicht einen Vertrieb abgegeben wurden, ob hier entsprechender Handlungsbedarf besteht. 

Monatlich:

  • Probieren Sie etwas Neues aus um ihre Landingpages ihrer Webseite zu überprüfen und möglicherweise diese entsprechend zu erweitern oder zu modifizieren.
  • Setzen Sie grundsätzlich das um, was Sie in der letzten Kampagne gelernt haben, um zukünftige Kampagnen zu optimieren.
  • Schauen sich im Markt um, ob es neue Trends in ihrem Umfeld gibt, die sie kurzfristig in ihr Lead Nurturing einfügen könnten.
  • Falls Sie es noch nicht getan haben, sollten Sie automatisches Reporting einführen, das Marketing-und Vertriebsorganisation mit den neusten und aktuellsten Daten versorgt.

Jedes Quartal:

  • Spätestens jetzt sollten sie jede ihrer Lead Nurturing Aktivitäten im Detail überprüfen, erweitern und mit neuem hochwertigen Content versorgen.
  • Setzte sich mit ihrer Vertriebsorganisation zusammen und überprüfen Sie jedes einzelne, noch nicht abgegebene, Lead auf seinen Status und die möglicherweise vorhandene Notwendigkeit, dieses an den Vertrieb abzugehen.
  • Suchen Sie nach wegen, ihr Lead Nurturing zu verbessern. Im Speziellen gilt dies für eine weitergehende Segmentierung der vorhandenen Potenziale in kleinere, spezialisierte Gruppen, denen ein entsprechend hochwertiger, spezialisierter Content in der Zukunft angeboten wird.
  • Überprüfen Sie Ihre Technologie (CRM-System, Marketing Automation-System) auf die aktuelle Situation und möglicherweise notwendige Erweiterungen. Oftmals bietet der Anbieter oder auch 3rd-Party-Hersteller entsprechende Erweiterungen an. Sollten Sie noch kein Marketing Automation-System im Einsatz haben, so sollten sie dies überdenken und möglicherweise auf ihrer Wunschliste für die Zukunft setzen.

 IAB Schweiz Studie - SEO Top 25 Rankingfaktoren 2010

1. Einzigartiger Content 4.64   74%
2. Keyword-haltige externe Links 4.57   66%
3. Links von Hubs und Authority Sites 4.46   71%
4. Links von thematisch verwandten Websites 4.36   68%
5. Keyword-Gebrauch zu Beginn des Title Tags 4.29   64%
6. Keyword-Gebrauch irgendwo im Title Tag 4.21   66%
7. Externe Link-Popularität 4.21   55%
8. Vielfalt von Domains, die auf die Website linken 4.07   60%
9. Keyword-Varianz in externen Links 4.00   79%
10. Wachstumsrate externer Links 3.93   66%
11. Keyword-Gebrauch im Domain-Namen 3.93   66%
12. Länderbezug der Top Level Domain (.ch, .de, .com etc.) 3.93   66%
13. Keyword-Gebrauch irgendwo in einer H1-Überschrift 3.93   59%
14. Keyword-Gebrauch in den ersten 50 bis 100 Wörtern des HTML-Texts 3.79   78%
15. Keyword-haltige interne Links 3.79   70%
16. Keyword-Gebrauch zu Beginn einer H1-Überschrift 3.79   65%
17. Website-Architektur (z. B. hierarchisch vs. flach) 3.71   62%
18. Server-Verfügbarkeit 3.64   58%
19. Hierarchische Position der Page innerhalb der Website 3.54   63%
20. Keyword-Gebrauch als Filename 3.50   64%
21. Länderbezug der Top Level Domains eingehender Links 3.50   61%
22. Links von restriktiv vergebenen TLDs (.gov, .edu etc.) 3.50   46%
23. Verhältnis zwischen externen Links auf Homepage und auf Unterseiten 3.46   67%
24. Interne Link-Popularität einer Page 3.43   68%
25. Keyword-Gebrauch als intern verlinkter Text 3.43   67%

Laut dem Unternehmen ComScore ist der weltweite Markt für Online-Search im letzten Jahr um 46 % gewachsen. Allein im Dezember 2009 131,3 Milliarden Online-Searches weltweit gegeben.

China es mittlerweile nun Nummer 2 hinter den USA mit derzeit 13,3 Milliarden Online-Searches.

Russland und Frankreich führen die Länder mit den größten Wachstum an.

Google dominiert den Markt in der Gesamtzahl von Online-Searches im letzten Jahr. Alleine im Dezember 2009 waren es weltweit 87,8 Milliarden Online-Searches. Dies bedeutet eine Steigerungsrate von 58 % zum Vorjahr. Yahoo dagegen konnte gerade eben 13 % Wachstum verzeichnen.


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